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Mit Leichtigkeit Konflikte lösen 09.04.2013
  Kennen Sie das auch? Sie verfolgen Ihre Ziele, gehen Ihren Aufgaben nach, wollen einfach Ihren Job machen, aber Sie treffen überall auf Widerstand? Ganz gleich, was Sie anpacken, ganz egal, was Sie bewegen wollen, es ist immer jemand da, der etwas da
  Sie meinen es nur gut, wollen für sich und andere das Beste, aber Sie treffen auf Ablehnung und Aggression. Sie suchen bestimmte Wünsche und Werte zu erfüllen und das wird durch andere verhindert. Statt Bestätigung und Zufriedenheit erreichen Sie das Gegenteil und fühlen sich stattdessen Ihnen unverständlichen Konflikten ausgesetzt. Stress statt Erfolg. Frust statt Lust. Und wie gehen Sie damit um?

Versuchen Sie, Ihre Mitmenschen durch Kompromisse zum Mitmachen zu überreden oder reagieren Sie eher aggressiv und tragen den Konflikt offen aus? Neigen Sie dazu, bei Gegenwehr nachzugeben oder fühlen Sie sich dadurch nur motiviert, den Druck zu erhöhen?

Enttäuschung, Schuldzuweisungen, Wut, Streit oder Aufgabe sind typische Reaktionen. Das kommunikative Repertoire der meisten Menschen ist in solchen Stresssituationen eher eingeschränkt. Unter dem (selbstgemachten) Druck reagieren sie emotional und tendieren zu extremen Reaktionen. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass derjenige, der etwas anstoßen will, auf Widerstand stößt. Je mehr Sie sich bemühen, etwas zu erreichen, desto mehr verletzen Sie die Interessen anderer, weil diese fürchten, etwas zu verlieren oder weil sie einfach nur Angst haben, dass sich etwas verändert.

Wie eine Billardkugel können Sie einzelne Kugeln anstoßen und bewegen, aber es wird Ihnen nicht möglich sein, die Einheit einer trägen Masse mit einem Stoß ins Rollen zu bringen, ohne dass Sie dabei Ihre Energie verlieren. Hier ist eine differenzierte Technik gefragt, die feinfühlig auf die individuelle Situation eingeht, immer wieder Impulse setzt und vor allem die weiße Kugel immer wieder ins Spiel bringt.

Wie beim Billard benötigen wir auch in Konfliktsituationen eine variable Technik, die den Menschen und der Situation gerecht wird und die Herausforderung mit spielerischer Leichtigkeit angeht. Der bewusste und ernsthafte Einsatz verschiedener Techniken des Lachens (Komik, Schlagfertigkeit, Witz, Ironie, Humor) zählt dabei zu den erfolgreichsten Methoden der Kommunikation und der Konfliktdeeskalation – trotz aller Vorurteile und Vorbehalte im Management.

Das richtige Lachen – im passenden Moment provoziert – kann Widerstände überwinden, Solidarität entwickeln, Motivation erzeugen, aber auch auf witzige und ironische Weise Grenzen setzen. Auf jeden Fall schafft das Lachen bei allen Mit-Lachenden eine heitere Atmosphäre der Leichtigkeit, wenn wir darauf achten, dass wir mit-einander und nicht über-einander lachen.

"Gelacht wird nur da, wo Vertrauen besteht," sagt Reinhard K. Sprenger. In einer Kultur des Vertrauens wird Lachen als natürliche Bereicherung angesehen, es entspannt Stresssituationen schlagartig und erzeugt durch das Freisetzen von Endorphinen ein gemeinsames, optimistisches Wohlbefinden, das zwangsläufig auf alle "bewegend" wirkt – mehr, als eine Billardkugel es vermag.

Trotzdem ist das Lachen in den meisten Unternehmen nicht geduldet. Die Ursache hierfür sehe ich in der Angst vor möglichem Autoritätsverlust und in dem Vorurteil, dass Lachen mit Klamauk gleichzusetzen ist. Obwohl wir alle (zumindest privat) mehr oder weniger oft lachen, erkennen die wenigsten Menschen, dass es sehr verschiedene Formen des Lachens gibt, die auch ganz unterschiedliche Wirkung erzeugen. Und hier liegt der Schlüssel für einen konstruktiven Einsatz des Lachens in Konfliktsituationen.

Wir müssen grundsätzlich zwischen drei Formen des Lachens unterscheiden, die wir klar voneinander trennen können:

1. Komik bezeichnet ein ungeschicktes oder kindliches Verhalten, das andere zum Lachen bringt, weil diese sich überlegen fühlen. Der Komiker macht sich dümmer als er ist, um andere zu erheitern. Eine Technik, die dazu dienen kann, in ausweglosen Situationen die Aggressionen der Anderen zu entkräften und somit drohende Auseinandersetzungen zu vermeiden.

2. Witz und Schlagfertigkeit sind in der Regel verbaler Ausdruck von Aggressionen. Sie dienen oft der Solidarisierung gegen den Widersacher und verschieben so den Konflikt auf eine andere, oft subtile Ebene. Auf offene, partnerschaftliche Weise angewandt, dienen sie als "freundliche Drohung" und können so auf lustige oder ironische Weise Grenzen aufzeigen.

3. Humor als höchste Form des Lachens ist keine Technik sondern eine Einstellung. Der humorvolle Mensch ist in der Lage, seine Aggressionen abzuschütteln und auf liebevolle und überlegene Weise lustig zu sein. Sein Lachen ist nicht auf Kosten anderer, sondern das Geschenk einer gereiften Persönlichkeit. Humor ist eines der erfolgreichsten Führungsinstrumente.

An dieser Stelle kommen regelmäßig Reaktionen wie: "Das ist aber kompliziert! Dazu braucht man eine echte Begabung! Ich bin leider gar nicht witzig, ich habe gar keinen Humor!..." Dazu gibt es drei wichtige Antworten, zu denen schon Sigmund Freud in seinen Arbeiten zu Witz und Humor Stellung bezogen hat und die sich mit unseren Beobachtungen und Erfahrungen decken.

Erstens. Keinem Menschen wird Witz, Schlagfertigkeit oder Humor in die Wiege gelegt. Wir sind zwar als Baby von Natur aus komisch, aber alles andere ist von unserer Sozialisation abhängig. Wir können und müssen es uns erarbeiten, üben und trainieren.

Zweitens. Selbst berühmte Komiker sind nicht unbedingt witzig und die besten Witzemacher haben wenig Humor. Wir tendieren dazu, die Fähigkeiten zu trainieren, mit denen wir früh erfolgreich sind. Dabei lassen wir die anderen Potentiale brach liegen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht entwicklungsfähig sind.

Drittens. Humor ist Ausdruck einer menschlichen Reife, die entsteht, indem ich sowohl die Rolle des Komikers wie die des Witzemachers akzeptiere und durchlebe. Erst wenn ich beide Extreme annehmen und loslassen kann, bin ich reif, sie in einer humorvollen Persönlichkeit zu integrieren. Das heißt: Die Lösung liegt darin, nicht das Eine oder das Andere zu sein, sondern alle Spielarten des Lachens zu integrieren!

Das ist machbar, denn jeder ist in seinem Leben in den verschiedenen Rollen schon einmal erfolgreich gewesen. Im Training lassen wir die Teilnehmer und Teilnehmerinnen diese Situationen noch einmal erleben. Sie nutzen diese Erlebnisse und Bilder, um aktuelle Konflikte zu lösen und finden so langsam aber nachhaltig zu mehr Souveränität und Persönlichkeit.

Ein Training kann dabei nur der erste Anstoß sein. Aber wer am eigenen Leib erlebt hat, wie leicht mit Spontaneität oder Humor Menschen zu bewegen sind, wie gut es tut, wenn sich der eigene Frust in Lachen auflöst, der wird nicht aufhören, sich daran zu üben – zumal es kaum etwas Schöneres gibt, als mit anderen zu lachen.

Unsere Trainings zum Thema:
http://www.cit-consult.de/training-coaching/humor-persoenlichkeit.htm
   
   
   
Eingestellt von*:   Michael Blochberger
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