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Gegen den Kuschelkurs 21.11.2014
  Die "Wir haben uns alle lieb"-Mentalität ist weit verbreitet. Ganz gleich wie heftig die Probleme auch sind, sie werden lieber unter den Tisch gekehrt - Konflikte sind zu vermeiden, um jeden Preis. Verabschieden Sie sich von der Vorstellung
  Gleichgültig, ob im beruflichen oder privaten Alltag: Es ist es für Sie von Bedeutung, einen guten, souveränen Umgang mit Konflikten zu lernen sowie konstruktive Vorgehensweise zu üben, damit Sie durch das Austragen, durch das Ausleben eines Konfliktes erfolgreiche Lösungen finden können. Konflikte produktiv zu nutzen hat zum Ergebnis, kreative Lösungen und intelligente Kompromisse zu erhalten. Dafür gilt es, das eine oder andere in Konfliktsituationen zu beachten.

Fakt ist: Wo unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten oder zusammenleben, treten Auseinandersetzungen, Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten, Reibereien, Streit, treten die verschiedensten Konflikte auf. Der Mensch an sich ist ein konfliktbeladenes Wesen. Keine Konflikte zu haben ist unmöglich. Ein Leben ohne Konflikte würde Stillstand bedeuten. Gerade durch die Herausforderung eines Konfliktes, egal in welcher Intensität sich er sich zeigt, entwickeln wir uns weiter.

Wenn andere Menschen mein Schwerpunktthema Konfliktmanagement wahrnehmen, erzählen sie mir häufig: „Wir haben keine Konflikte, bei uns geht es harmonisch zu. Wir brauchen Ihre Dienste nicht. Wir verstehen uns alle, bei uns gibt es keinen Streit!“ Dann denke ich: Oh je, was mag das beispielsweise für ein Arbeitsklima sein, bei dem alles glücklich und harmonisch verläuft … scheinbar! In Untersuchungen wurde festgestellt, dass in Unternehmen durch das Nichtbearbeiten und Verschleppen von Konflikten ca. 30% der Produktivität gebunden sind. Die Produktivität fällt einem Kuscheln, einer scheinbaren Harmonie, zum Opfer. Für die Unternehmen hat das die Auswirkung, dass unbewältigte und schwelende Konflikte wirtschaftliche Schäden verursachen und die Firmenkasse belasten.

Manche Menschen spüren Konflikte trotz vermeintlicher Harmonie, fühlen sich unwohl dabei, würden gerne darüber reden um Lösungen zu finden. Andere wiederum meinen, Konflikte auszusitzen und nicht zu beachten, bedeute, eine gute Zusammenarbeit zu haben. Gerade Führungskräfte sind oftmals durch anhaltende Konfliktsituationen verunsichert und reagieren mit Aussitzen oder dem Gegenteil, mit Aktionismus. Beide Verhaltensweisen sind im Führungsalltag nicht der Hit. Beispielsweise sollten Führungskräfte oder Vorgesetzte in der Lage sein, abzuschätzen, ob sie Konflikte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst klären können oder ob sie die externe Hilfe einer Konfliktmoderation oder Mediation benötigen. Externe Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche sondern von Reife und Führungsstärke.
Was ist denn nun eigentlich ein Konflikt? Schon eine kleine Meinungsverschiedenheit oder ein handfester Streit? Wie erkennen Sie einen Konflikt? Weshalb und wann entstehen Konflikte? Wie können Sie damit umgehen?

Was ist ein Konflikt?
Einen Konflikt zu haben bedeutet: Die Wünsche oder die Interessen der einen Person stimmen nicht mit den Wünschen oder den Interessen der anderen Person überein! Teil des Konfliktes ist auch, dass jeder Beteiligte meint, dass der andere sich oder sein Verhalten

ändern müsse! Wir haben oft unterschiedliche Wünsche und Interessen untereinander - beruflich oder privat. Deshalb gilt: Je lebendiger das Leben, desto mehr Konflikte gibt es.

Für alle Situationen in unserem Leben, ob beruflich oder privat, ist festzustellen: Eine mangelnde, oberflächliche Kommunikation begünstigt das Entstehen von Konflikten außerordentlich! In Stresssituationen verschlechtert sich die Kommunikation nochmals. Sie können sich am besten für den Umgang mit Konflikten wappnen, wenn Sie sich eine souveräne Gesprächsführung aneignen, die Grundlagen der Kommunikation lernen, Konflikten ins Auge sehen und nicht den Kopf davor in den Sand stecken.

Das eigene Konfliktverhalten erkennen
Um Ihr eigene Einstellung, Ihre eigene Haltung zu Konflikten kennen zu lernen, empfehle ich Ihnen folgende Übung: Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, setzen Sie sich hin und beantworten Sie auf einem Blatt Papier diese beiden Fragen:

1. Welche Vorstellungen verbinde ich mit dem Begriff „Konflikt“?

2. Wie habe ich mein bisheriges Konfliktverhalten erlebt?

Wenn Sie eher dazu neigen zu sagen, Hände weg von Konflikten, das kostet nur Kraft, ein offener Konflikt verdirbt die Atmosphäre, der Klügere gibt nach - dann gehören Sie eher zu den konfliktscheuen Menschen.

Wenn Sie eher dazu neigen zu sagen, nur aus Chaos entsteht Neues, das Gute wird siegen, ein richtiger Streit reinigt die Luft - dann gehören Sie eher zu den streitlustigen Menschen.

Wie so oft im Leben gilt es auch beim Umgang mit Konflikten, die goldene Mitte zu finden: Die Konfliktfähigkeit!

Konfliktfähig sind Sie, wenn Sie eher dazu neigen zu sagen, ein Konflikt ist eine Chance zur Weiterentwicklung. Konflikte sind Signale, um Probleme anzugehen und zu lösen. Unterschiede und verschiedene Meinungen bereichern das Leben! Es kommt nur darauf an, wie wir damit umgehen.

Grenzen von Konfliktlösungen
Ich will nicht verleugnen, dass es Konfliktsituationen gibt, in denen trotz einer eigenen konfliktfähigen Haltung nur schwer Lösungen zu erreichen sind. Das gilt beispielsweise für solche Situationen, in denen beteiligte Personen keine lösungsorientierte sondern eher eine kontrollierende Haltung einnehmen oder Machtpositionen ausreizen. Es gilt auch, wenn Konfliktbeteiligte einen Tunnelblick haben, sich nicht wertschätzend verhalten und Sache und Beziehung nicht trennen können.

Grenzen von Konfliktlösungen sind auch dann gegeben, wenn Menschen nicht konfliktfähig, inhaltlich nicht kompetent oder nicht in der Lage sind, konstruktiv und souverän mit anderen Menschen Konflikte anzusprechen und zu lösen. Wenn Menschen konfliktscheu sind. Das kann viele Gründe haben. Schrecklich, werden Sie sagen, was kann ich in so einer Situation tun, wie kann ein Konflikt dann gelöst werden? Manches Mal überhaupt nicht. Dann ist es für Sie als konfliktbeteiligte Person wichtig, einen Umgang und Verhaltensweisen für Sie selbst zu finden, dass Sie mit dem Problem, mit der Situation leben oder arbeiten können. Für sich selbst eine eigene, zufriedenstellende Lösung zu finden. Ohne die Beteiligung der anderen Person, welche sich einer Lösung verweigert.

Wie Sie Konflikte mediativ angehen – wertschätzend konfliktfähig sein
Zur Fähigkeit, Konflikte zu lösen, gehört auch, sich mit dem Gegenüber auseinander zu setzen, selbst wenn es in einer emotional beladenen Konfliktsituation äußerst schwer fällt und große Überwindung kostet! Ein Wundermittel in Konflikten ist Sachlichkeit. Sie wirkt genauso deeskalierend wie ein wertschätzendes, respektvolles Verhalten Ihrem Konfliktpartner gegenüber.

Konflikte mediativ klären und eine mediative Haltung zu haben bedeutet genau das: Mit einer wertschätzenden Haltung gegenüber dem Konfliktpartner zu handeln, Sache und Beziehung zu trennen und dazu Elemente aus der Mediation zu nutzen. Mediation ist eine Art der Konfliktvermittlung, die bei uns zunehmend an Bedeutung gewinnt. Finden Konfliktparteien selbst nicht mehr aus einem Konflikt heraus und möchten trotzdem weiterhin in einem guten Verhältnis miteinander arbeiten, beauftragen sie einen unparteiischen Dritten, einen Mediator, ihnen zu helfen. Dieser wird nicht die Lösung des Konfliktes für die streitenden Parteien finden – seine Aufgabe ist es, die Konfliktparteien dabei unterstützen, dass sie ihre Lösung selbst finden und diese auch akzeptieren.

Was können Sie selbst tun, um in Konflikten mediativ vorzugehen?
Formulieren Sie in Konfliktgesprächen keine Vorwürfe und stellen Sie keine Forderungen. Äußern Sie Ihre Wünsche – vorausgesetzt, Sie kennen Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Was heißt das? Um Konflikte zu lösen, müssen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen kennen. Nur dann können Sie diese Ihrem Konfliktpartner konkret benennen.

1. Nehmen Sie sich den Mut, trauen Sie sich, den anderen auf den Konflikt, auf das Problem anzusprechen. Nehmen Sie sich dazu Zeit, führen Sie diese Gespräche nicht unter Stress und Druck. Verabreden Sie ggf. einen besonderen Gesprächstermin.

2. Gehen Sie auf den anderen empathisch zu. Versuchen Sie die Gefühle des anderen zu verstehen und sich in ihn hinein zu versetzen.

3. Schildern Sie die Situation/das Problem/den Konflikt aus Ihrer Sicht. Vermeiden Sie Bewertungen. Bleiben Sie sachlich!

4. Beschreiben Sie, wie es Ihnen dabei geht, welche Auswirkungen der Konflikt auf Sie hat, was Sie empfinden. Wie sind Ihre Gefühle? Benutzen Sie Ich-Botschaften, keine Du-Botschaften.

5. Was ist Ihr Ziel in diesem Gespräch? Was ist Ihr Wunsch, Ihr Interesse? Formulieren Sie klar, deutlich und konkret. Sie müssen dem anderen klar sagen, was Sie möchten, sonst kann er es Ihnen nicht erfüllen! Äußern Sie eine Bitte oder einen Wunsch – Forderungen vergiften das Miteinander.

6. Was möchte der andere? Was ist sein Ziel, sein Interesse? Was braucht er dazu von Ihnen? Hören Sie zu! Von Anfang bis Ende zuhören!

7. Wie können Sie am besten auf den anderen eingehen? Sein Nutzen ist auch Ihr Nutzen! Und ganz wichtig – geben Sie auch mal nach!

8. Treffen Sie eine schriftliche Vereinbarung über Ihre künftige Zusammenarbeit und Vorgehensweise. Legen Sie einen Check Up-Termin fest, an dem Sie beide sich treffen, um ein Resümee über Ihre Zusammenarbeit und Ihren gegenseitigen Umgang miteinander zu ziehen!

   
   
   
Eingestellt von*:   Monika Heilmann
Zugeordnet: Human Ressource ManagementKategorie
 
 
 
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